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Welche Spielsachen sind an Weihnachten gefragt?

16.11.2021

Was wünschen sich Kinder in diesem Jahr zu Weihnachten? Der Spielwaren Verband Schweiz hat die Verkaufsfront nach den meistverkauften Spielsachen gefragt. Besonders beliebt sind Lego Technics, Fidget Plopper und Lizenzartikel.

2021 dürfte nach dem Rekordergebnis vom letzten Jahr erneut ein sehr gutes Jahr werden für den Spielwarenmarkt Schweiz. In den ersten drei Quartalen 2021 stieg der Umsatz von Spielwaren um fette 18.3% gegenüber dem Vorjahr. Alle Warengruppen sind in einem zweistelligen Prozentbereich gewachsen, ausser Puppen (-6.6%).

Lego, Lizenzartikel und Fidget Plopper

Zu den meistverkauften Spielwaren nennen alle befragten Anbieter Lego (vor allem die Technics-Linie), Lizenzartikel (Paw Patrol, Frozen, Peppa Pig, Pokémon) und Fidget Plopper, eine Art Luftpolster-Folie zum Zerdrücken, ohne dass sie kaputt geht. 

Bei Migros werden zudem experimentelle Spielwaren gut verkauft, wie die Kugelbahn Gravitrax von Ravensburger, Duplo, Star Wars und Super Mario. Für Mädchen würden bei Migros L.O.L, Steffi Love und Baby Born eingekauft. Ferner gefragt seien ferngesteuerte Fahrzeuge wie z. B. Hot Wheels und Schleich-Figuren. 

Plüschtiere, Gesellschaftsspiele, Puppen

Bei Manor hoch im Kurs stehen Plüschtiere, Barbie-Puppen, Gesellschaftsspiele wie Monopoly, Minecraft, Trivial Pursuit sowie Lern- und Entdeckerspiele, Playmobil, ferngesteuerte Autos und Micro Scooter. Coop meldet eine hohe Nachfrage nach der Eisenbahn von Duplo und Lizenz-Artikel von Harry Potter.

Franz Carl Weber nennt die Spiele Brändi Dog und UNO, Fingerskateboards sowie Fashionpuppen Surprise Na Na Na als Bestseller im angelaufenen Weihnachtsverkauf.

Online-Anteil wächst stark

Spielwaren werden in der Schweiz zunehmend online eingekauft. Gemäss den Marktforschern von GfK Schweiz liegt der Anteil derzeit bei 30 Prozent, mit steigender Tendenz.

Eine Prognose für das gesamte Jahr 2021 ist trotz dem Polster bis ins 3. Quartal von 18.3% schwierig, zumal in 2020 der Weihnachtsverkauf ausserordentlich stark war und dieses Jahr aufgrund von Produktions- und Lieferengpässen ein weiteres Fragezeichen im Raum steht.