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Schweizer erhöhen Spielwaren-Budget deutlich

18.12.2025


Schweizerinnen und Schweizer planen 2025 so viel Geld für Spielwaren auszugeben wie kaum je zuvor. Dies, trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten und steigender Lebenshaltungskosten, wie eine neue NIQ-Studie zeigt.

Laut NIQ wollen Konsumentinnen und Konsumenten dieses Jahr im Schnitt 424 Franken für Spielwaren-Weihnachtsgeschenke ausgeben – das ist rund 14 Prozent mehr als 2024 und der zweithöchste Wert seit Beginn der Erhebung vor zehn Jahren (Rekordjahr: 2022). Besonders ausgabefreudig sind Männer, Konsumentinnen und Konsumenten in der Westschweiz sowie die Altersgruppe der 16- bis 29-Jährigen.

Bedeutung für den Fachhandel

Spielwaren bleiben damit auch in einem von höheren Gesundheits- und Lebenshaltungskosten geprägten Umfeld ein priorisiertes Ausgabensegment der Haushalte. Die Zahlen unterstreichen die anhaltend hohe Relevanz von Spielwaren im Weihnachtsgeschäft und bieten dem Fachhandel eine wichtige Grundlage für Sortiments- und Aktionsplanung.

Einkaufsverhalten: Hybrid bleibt der Standard

70 Prozent der Befragten kaufen Spielwaren sowohl online als auch im stationären Handel, 20 Prozent ausschliesslich im Geschäft und zehn Prozent nur online. Auffällig ist, dass der klassische Einkaufsbummel erstmals seit drei Jahren wieder leicht an Beliebtheit gewinnt, insbesondere in der Westschweiz, wo 30 Prozent ausschliesslich im Laden einkaufen (Deutschschweiz: 16 Prozent).

Zeitpunkt der Käufe und Rolle von Black Friday

Rund 27 Prozent erledigen den Grossteil ihrer Spielwareneinkäufe weiterhin erst in den letzten zwei Wochen vor der Bescherung und zahlen damit meist den vollen Preis. Gleichzeitig verliert der Black Friday leicht an Bedeutung: 20 Prozent nutzten entsprechende Angebote – ein Rückgang um zwei Prozentpunkte im Vergleich zu vor zwei Jahren, was auch auf vorgezogene Aktionstage vieler Händler zurückgeführt wird.

Zur Studie

Die repräsentative Online-Befragung wurde vom 4. bis 9. Dezember 2025 in der Deutsch- und Westschweiz durchgeführt. Die Ergebnisse stammen aus einer aktuellen Erhebung des Marktforschungsunternehmens NIQ.

Quelle: NIQ


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