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Stillstand in Bern: Bürokratie statt Kinderschutz

21.02.2026


Das Nationalratsbüro lehnt den dringenden Antrag von elf Schweizer Verbänden ab. Während täglich 500'000 Pakete unreguliert in die Schweiz kommen, weigert sich das Parlament, seine eigenen Prozesse der Geschwindigkeit des Marktes anzupassen. Es stellt Bürokratie über die Sicherheit der Schweizer Kinder.

Die Fakten liegen auf dem Tisch: Massive Marktverzerrungen, fehlende Haftung und Sicherheitsmängel bei 80 % der getesteten Spielwaren von Billig-Plattformen. Gemeinsam mit zehn Partnerverbänden hat der Spielwarenverband Schweiz (SVS) deshalb in einem dringlichen Appell gefordert, die hängigen Gesetzeskorrekturen in der Frühjahrssession 2026 zu behandeln.

Bürokratie statt Schutz der Kinder

Die Antwort des Büros des Nationalrates ist ernüchternd: Unser Antrag wurde abgelehnt. Obwohl das Büro die Dringlichkeit anerkennt , beharrt es strikt auf der chronologischen Reihenfolge der Behandlung von Vorstössen.

Das bedeutet im Klartext: Die Einhaltung interner Parlamentsabläufe ist wichtiger als der sofortige Schutz der Kinder vor überwiegend unsicheren und brandgefährlichen Spielwaren von Temu & Co. Während die Politik im Schneckentempo agiert, fluten täglich 500'000 Pakete ungehindert unseren Markt.

Wir akzeptieren dieses 'Weiter wie bisher' nicht. Wir werden diese Blockadehaltung direkt thematisieren und weiterhin mit Nachdruck fordern, dass die Sicherheit unserer Kinder nicht in der Warteschlange der Berner Bürokratie hängen bleibt.

Download Antwortbrief des Nationalratbüros (PDF)


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